Die KV-Lehre BM 1 im Überblick

Sie wollen in die Berufswelt einsteigen, praktisch arbeiten, eine solide Fachausbildung absolvieren und interessieren sich für eine interessante Alternative zur gymnasialen Ausbildung im Profil Wirtschaft/Recht? Dann schlagen Sie mit der KV-Lehre BM 1 den richtigen Weg ein. Sie lernen in drei Jahren alles, was Sie für den erfolgreichen Einsatz in kaufmännischen Berufen benötigen und schaffen sich optimale Bedingungen, nach Abschluss Ihrer Lehre anspruchsvollen beruflichen Tätigkeiten nachzugehen. Mit der KV-Lehre BM 1 schliessen Sie mit dem eidgenössischen Fähigkeitszeugnis und der Berufsmaturität ab, welche Ihnen die Türen zu Fachhochschulen und Weiterbildungsgängen mit eidgenössisch anerkannten Fachausweisen und Diplomen öffnet. Wenn Sie den Weg über die Passerelle wählen, haben Sie ausserdem Zugang zur Universität und anderen Hochschulen.

Anforderungen

Voraussetzung für die Aufnahme ist ein abgeschlossener Lehrvertrag. Die Aufnahmebedingungen im Kanton Baselland lauten folgendermassen:

Prüfungsfreie Aufnahme
- Sek. Niveau P: im 1. oder 2. Zeugnis des vierten Jahres definitiv befördert und einen Durchschnitt aus den drei Zeugnisnoten Deutsch, Mathematik und Französisch von 4.0.

- Sek. Niveau E: einen Durchschnitt aus den Zeugnisnoten der Fächer Deutsch, Mathematik und Französisch/Englisch (werden als eine Note gerechnet) von 5.0 im 1. Zeugnis des vierten Jahres.

Für ausserkantonale Schülerinnen und Schüler gelten die Aufnahmebedingungen für die Berufsmaturitätsabteilung in ihrem Kanton.

Mit Aufnahmeprüfung
Für alle anderen Schülerinnen und Schüler gibt es eine Aufnahmeprüfung in den Fächern Deutsch, Mathematik, Französisch und Englisch mit dem Lernstoff der letzten Sekundarschulklasse Baselland, Niveau E. Um diese zu bestehen, brauchen Sie einen Notendurchschnitt von mindestens 4.0 in den drei Fachnoten (Deutsch, Mathematik, Französisch/Englisch) und dürfen höchstens eine ungenügende Note haben. Die Aufnahme in die Berufsmaturitätsabteilung erfolgt in der Regel definitiv.

Sie müssen vor Beginn der Lehre das Tastaturschreiben im Zehnfingersystem beherrschen, denn das ist eine wichtige Voraussetzung für die tägliche Arbeit im Lehrbetrieb. Wenn Sie mit dem Tastaturschreiben noch nicht vertraut sind, haben Sie die Möglichkeit, vor Lehrbeginn einen Intensivkurs bei uns zu besuchen.

Detailliertere Informationen zu den Aufnahmebedingungen und zum Intensivkurs finden Sie in der Download-Box.

Kosten

Wie an allen Berufsfachschulen fallen zusätzliche Kosten für Schulmaterial, Exkursionen, Sportanlässe, Ausflüge, Sprachaufenthalte und ähnliches an.

Ausbildung

Sowohl die Berufsfachschule als auch Ihr Lehrbetrieb und der Branchenverband sind für Ihre Ausbildung verantwortlich. Sie arbeiten im Betrieb und haben dort ein spezielles Ausbildungsprogramm, besuchen regelmässig den Berufsfachschulunterricht und zusätzlich die von der Branche organisierten überbetrieblichen Kurse. Mehr Informationen zur betrieblichen Ausbildung erhalten Sie vom Amt für Berufsbildung und Berufsberatung unter AFBB.

Auf der nachstehenden Übersicht können Sie sich einen Überblick über die Fächer und die Stundentafel des Berufsfachschulunterrichts verschaffen.

Stundentafel1. Klasse2. Klasse3. Klasse
1. Sem.2. Sem.3. Sem.4. Sem.5. Sem.6. Sem.
Grundlagenbereich
Deutsch222222
Französisch2222*22
Englisch22222*-
Mathematik222222
Schwerpunktbereich
Finanz- und Rechnungswesen322224
Wirtschaft und Recht332223
Ergänzungsbereich
Geschichte und Politik--2222
Technik und Umwelt----22
Weitere Fächer
IKA (Information, Kommunikation, Administration)3322--
Projektarbeit
Sport222222
Total Wochenlektionen191818181818

*zweiwöchige obligatorische Sprachaufenthalte

Sprachaufenthalte
Fremdsprachen lernt man am besten, wenn man sie im täglichen Leben einsetzt. Deshalb gehen Sie jeweils am Ende des zweiten und zu Beginn des dritten Schuljahres in einen zweiwöchigen Sprachaufenthalt in einer unserer Partnerschulen in Frankreich und England, wo Sie sich intensiv auf Ihre Berufsmaturitätsprüfungen vorbereiten. Weil Sie während Ihres Aufenthaltes bei einer Gastfamilie wohnen, lernen Sie nicht nur eine Fremdsprache im Alltag kennen, sondern machen gleichzeitig auch Erfahrungen in einer anderen Kultur.

Sprachdiplome
Damit Sie Ihre Sprachfähigkeiten auch ausweisen können, erwerben Sie im Fremdsprachenunterricht international anerkannte Sprachdiplome. Im Französisch werden das DELF B1 sowie das DFP B2 und im Englisch das Sprachdiplom FIRST angestrebt.

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